Made-with-AI-Label zu Bildern hinzufĂŒgen (gratis)
Seit dem 2. August 2026 schreibt der EU AI Act vor, dass KI-generierte Bilder fĂŒr Menschen kenntlich gemacht werden mĂŒssen. In dieser Anleitung zeigen wir Schritt fĂŒr Schritt, wie du ein 'Made with AI'-Label kostenlos, direkt im Browser und ohne Dateiupload zu deinen Bildern hinzufĂŒgst. Bereit in unter einer Minute.

Table of Contents
Warum mĂŒssen KI-Bilder gekennzeichnet werden?
Seit dem 2. August 2026 sind die Transparenzpflichten des Art. 50 des EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) in vollem Umfang anwendbar. Die Verordnung verpflichtet diejenigen, die KI-generierte oder erheblich manipulierte Bilder, Videos oder Audioinhalte veröffentlichen (sogenannte Deployer), dazu, diese Inhalte in einer fĂŒr Menschen wahrnehmbaren Weise kenntlich zu machen.
Das ist kein bĂŒrokratischer Formalakt. Es geht darum, dass Menschen, die einen Inhalt sehen, die Möglichkeit haben zu erkennen, dass er synthetischen Ursprungs ist. Angesichts der Verbreitung hochqualitativer KI-generierter Bilder ist das eine berechtigte gesellschaftliche Erwartung und mittlerweile auch eine rechtliche Pflicht.
Wer mehr ĂŒber den rechtlichen Hintergrund, die genaue Abgrenzung von Provider- und Deployer-Pflichten sowie die geltenden Ausnahmen erfahren möchte, findet alle Details im Artikel EU AI Act: KI-Inhalte kennzeichnen? Guide 2026.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. FĂŒr eine Bewertung deiner konkreten Situation wende dich an eine qualifizierte Fachkraft.
Schritt fĂŒr Schritt: Made-with-AI-Label hinzufĂŒgen
Das AI-Label-Tool von SammaPix ist der schnellste Weg, ein sichtbares KI-Label zu einem Bild hinzuzufĂŒgen. Es lĂ€uft vollstĂ€ndig im Browser, installiert nichts auf deinem GerĂ€t und lĂ€dt dein Bild nicht auf externe Server hoch. Hier ist der vollstĂ€ndige Ablauf.
Schritt 1: Tool öffnen
Gehe direkt auf sammapix.com/tools/ai-label. Du siehst sofort den Upload-Bereich, keine Anmeldung erforderlich. Das Tool ist vollstĂ€ndig im Browser implementiert: Alle Bildoperationen fĂŒhrt dein eigener Computer durch, nichts verlĂ€sst dein GerĂ€t.
Schritt 2: Bild laden
Ziehe dein KI-generiertes Bild in den Upload-Bereich oder klicke darauf, um es aus dem Datei-Explorer auszuwĂ€hlen. UnterstĂŒtzt werden die gĂ€ngigen Bildformate: JPG, PNG, WebP und weitere. Das Bild wird unmittelbar nach dem Laden als Vorschau angezeigt.
Du musst nicht darauf warten, dass das Bild irgendwo hochgeladen wird, weil genau das nicht passiert. Die Verarbeitung ist deshalb sofort und ohne Wartezeit.
Schritt 3: Label konfigurieren
Sobald das Bild geladen ist, erscheinen die Konfigurationsoptionen. Du kannst wÀhlen:
- Text: Der voreingestellte Wert ist âMade with AIâ. Du kannst ihn durch jeden beliebigen Text ersetzen, zum Beispiel âKI-generiertâ, âMit KĂŒnstlicher Intelligenz erstelltâ oder den Namen deines Unternehmens mit KI-Zusatz.
- Position: Unten rechts, unten links, oben rechts, oben links oder Mitte. Am gebrÀuchlichsten ist unten rechts, da dort klassischerweise auch Urheberrechtshinweise platziert werden.
- Stil: Verschiedene visuelle Erscheinungsbilder stehen zur Auswahl, von einem halbtransparenten Hintergrundbalken bis zu einem dezenten Text ohne Hintergrund.
- SchriftgröĂe: WĂ€hle eine GröĂe, die zum Bildformat passt. Bei kleinen Bildern empfiehlt sich eine gröĂere Schrift, damit das Label bei verkleinerter Anzeige lesbar bleibt.
Die Vorschau wird in Echtzeit aktualisiert, sodass du sofort siehst, wie das fertige Bild aussehen wird, bevor du es herunterlÀdst.
Schritt 4: Beschriftetes Bild herunterladen
Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, klicke auf die Download-SchaltflÀche. Das beschriftete Bild wird direkt in deinen Downloads-Ordner gespeichert. Es ist sofort bereit zur Veröffentlichung auf Social Media, in deinem Blog, in Werbekampagnen oder wo auch immer du es einsetzen möchtest.
Der gesamte Prozess dauert in der Praxis unter einer Minute, oft deutlich kĂŒrzer.
Text, Position und Stil: Was funktioniert wirklich?
Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Formulierung fĂŒr das Label. Der EU AI Act verlangt eine âin angemessener und wahrnehmbarer Weiseâ angebrachte Kennzeichnung. Was das konkret bedeutet, hĂ€ngt vom Kontext ab. Hier sind die bewĂ€hrtesten AnsĂ€tze.
Empfohlene Textvarianten
- âMade with AIâ: international verstĂ€ndlich, kurz, wird zunehmend zum Standard auf englischsprachigen Plattformen.
- âKI-generiertâ: deutschsprachig, klar und kompakt.
- âMit KI erstelltâ: etwas ausfĂŒhrlicher, leichter verstĂ€ndlich fĂŒr ein breites Publikum.
- âErstellt mit KĂŒnstlicher Intelligenzâ: vollstĂ€ndige Formulierung, geeignet fĂŒr formellere Kontexte wie Nachrichtenmagazine oder Unternehmenskommunikation.
Position nach Plattform und Verwendungszweck
- Social Media (Instagram, LinkedIn, X): Unten rechts oder unten links. Nicht zu groà wÀhlen, da viele Plattformen Bilder zuschneiden.
- Blogbilder und Artikelillustrationen: Unten rechts ist die gÀngigste Wahl. Ein halbtransparenter Hintergrundbalken macht das Label auch auf hellen Bildern gut lesbar.
- Werbebanner und Kampagnenmotive: Unten rechts, in einer GröĂe, die klar sichtbar ist, aber das Hauptmotiv nicht dominiert.
- KĂŒnstlerische Werke: Eine dezente Eckenplatzierung reicht aus. Das Label muss erkennbar sein, soll aber die kĂŒnstlerische Wirkung nicht zerstören.
Wann ist ein Label nicht ausreichend?
Ein Label, das so klein oder so Ă€hnlich gefĂ€rbt wie der Hintergrund ist, dass es praktisch unsichtbar ist, erfĂŒllt die gesetzliche Anforderung nicht. Die Kennzeichnung muss âwahrnehmbarâ sein, was bedeutet, dass eine durchschnittliche Person sie ohne besondere Anstrengung erkennen kann. Das Tool bietet Vorschauoptionen, die dir helfen zu beurteilen, ob das Label bei deiner BildgröĂe und deinem Hintergrund wirklich lesbar ist.
Mehrere Bilder auf einmal beschriften
Wenn du regelmĂ€Ăig viele KI-Bilder veröffentlichst, zum Beispiel als Agentur, Creator mit hohem Output oder E-Commerce-Betreiber mit groĂem Produktkatalog, ist die Einzelverarbeitung zeitaufwendig. Das AI-Label-Tool bietet Stapelverarbeitung fĂŒr mehrere Bilder gleichzeitig.
Die Stapelfunktion ist mit einem kostenlosen Konto bei SammaPix verfĂŒgbar. Registrierung, Anmeldung, mehrere Bilder auf einmal hochladen, einheitliche Label-Einstellungen fĂŒr alle Dateien wĂ€hlen, Stapel herunterladen. Der Prozess ist derselbe wie beim Einzelbild, nur skaliert.
FĂŒr sehr groĂe Bildmengen oder automatisierte ArbeitsablĂ€ufe ist es sinnvoll, die Kennzeichnung direkt in den Produktionsprozess zu integrieren, bevor Bilder in das Content-Management-System oder auf Plattformen hochgeladen werden.
Alternativen und ergÀnzende Werkzeuge
Das AI-Label-Tool ist fĂŒr die meisten AnwendungsfĂ€lle die schnellste Option. FĂŒr spezifische BedĂŒrfnisse gibt es ergĂ€nzende AnsĂ€tze.
Wasserzeichen und Markenaufdrucke kombinieren
Wenn du neben dem KI-Label auch ein Markenlogo oder einen individuellen Stempel auf deinen Bildern platzieren möchtest, ist das StampIt-Tool von SammaPix die passende ErgĂ€nzung. Es fĂŒgt Wasserzeichen und benutzerdefinierte Stempel zu Bildern hinzu, ebenfalls vollstĂ€ndig im Browser und ohne Upload.
Native Plattformfunktionen nutzen
Instagram, LinkedIn und YouTube bieten mittlerweile eigene Optionen, um beim Upload anzugeben, dass ein Bild oder Video KI-generiert ist. Diese Funktionen sind eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu einem eingebetteten Label, können es aber nicht vollstĂ€ndig ersetzen. Der Grund: Plattformseitige Deklarationen sind manchmal nur fĂŒr eingeloggte Nutzer sichtbar oder verschwinden, wenn das Bild auĂerhalb der Plattform geteilt wird. Ein Label direkt auf dem Bild bleibt hingegen in jedem Kontext erhalten.
Bildunterschriften als textliche Offenlegung
FĂŒr Blogartikel und redaktionelle Seiten ist eine Bildunterschrift wie âIllustration erstellt mit KĂŒnstlicher Intelligenzâ eine valide Alternative zum Label auf dem Bild selbst. Sie bietet weniger Schutz bei der Weitergabe auĂerhalb des ursprĂŒnglichen Kontexts, ist aber fĂŒr viele statische Webseiten eine praktische Lösung.
Metadaten prĂŒfen vor der Veröffentlichung
UnabhĂ€ngig von der Kennzeichnung ist es eine gute Praxis, die Metadaten deiner Bilder vor der Veröffentlichung zu prĂŒfen. Das EXIF-Tool von SammaPix zeigt alle eingebetteten Metadaten an und ermöglicht deren Entfernung direkt im Browser, ohne Upload. Das ist besonders relevant fĂŒr Fotos, die Standortdaten oder andere persönliche Informationen enthalten können.
Best Practices fĂŒr die KI-Kennzeichnung
Aus der Praxis mit hunderten KI-Bildworkflows haben sich einige GrundsÀtze herauskristallisiert, die die Kennzeichnung effektiv und nachhaltig machen.
- Label einbetten, nicht nur in der Bildunterschrift: Ein Label, das direkt in die Bilddatei eingebettet ist, bleibt auch dann erhalten, wenn das Bild auĂerhalb seines ursprĂŒnglichen Kontexts geteilt, heruntergeladen oder eingebettet wird.
- Konsistente Kennzeichnung im gesamten Kanal: Verwende fĂŒr alle KI-generierten Bilder auf einem Kanal dieselbe Labelvorlage. Das schafft Wiedererkennung und macht den Workflow skalierbarer.
- Kennzeichnung vor dem Upload, nicht nachtrĂ€glich: Beschrifte Bilder bevor du sie auf Plattformen hochlĂ€dst. NachtrĂ€gliche Ănderungen an bereits veröffentlichten Inhalten sind aufwendiger und erreichen oft nicht alle bereits geteilten Versionen.
- Lesbarkeit auf kleinen Bildschirmen testen: Viele Bilder werden primÀr auf MobilgerÀten betrachtet. Stelle sicher, dass das Label auch bei reduzierten Bildschirmabmessungen noch erkennbar ist.
- Label-GröĂe an das Bildformat anpassen: Ein kleines Label auf einem groĂen Hochformatbild wirkt verloren. Ein zu groĂes Label auf einem kleinen Thumbnail ĂŒberdeckt das Motiv. Die Echtzeit-Vorschau im Tool hilft dir, das richtige VerhĂ€ltnis zu finden.
- Native Plattformdeklaration zusĂ€tzlich aktivieren: Auf Plattformen, die eigene KI-Offenlegungsoptionen anbieten, diese zusĂ€tzlich zum eingebetteten Label aktivieren. Das ist keine rechtliche Notwendigkeit, aber ein Signal guter Praxis gegenĂŒber der Plattform und dem Publikum.
Ăberblick: AI-Label-Tool von SammaPix
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Kosten (Einzelbild) | Kostenlos, kein Konto nötig |
| Kosten (Stapel) | Kostenloses Konto ausreichend |
| Bildupload auf Server | Nein, alles lokal im Browser |
| UnterstĂŒtzte Formate | JPG, PNG, WebP und weitere |
| Labeltext anpassbar | Ja, frei wÀhlbar |
| Positionsauswahl | Ecken und Mitte frei wÀhlbar |
| Echtzeit-Vorschau | Ja |
| Installation erforderlich | Nein, funktioniert im Browser |
HĂ€ufige Fragen
Wird mein Bild beim AI-Label-Tool hochgeladen?
Nein. Das AI-Label-Tool von SammaPix verarbeitet alles lokal in deinem Browser. Dein Bild verlĂ€sst deinen Computer nicht und wird auf keinen Server hochgeladen. Das ist sowohl datenschutzfreundlich als auch schnell, da keine NetzwerkĂŒbertragung stattfindet.
Welchen Text soll das Label tragen?
Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Formulierung. âMade with AIâ, âKI-generiertâ oder âMit KĂŒnstlicher Intelligenz erstelltâ sind alle geeignet. Entscheidend ist, dass die Kennzeichnung fĂŒr eine durchschnittliche Person wahrnehmbar ist. Der Standardwert im Tool ist âMade with AIâ, den du jederzeit anpassen kannst.
Wo sollte das Label auf dem Bild platziert werden?
Am gebrĂ€uchlichsten ist die untere rechte Ecke. Die untere linke Ecke ist ebenfalls verbreitet. FĂŒr kĂŒnstlerische Werke kann ein dezentes Label in einer beliebigen Ecke gewĂ€hlt werden. Wichtig ist, dass es sichtbar ist und nicht vom Hauptmotiv verdeckt wird.
Kann ich mehrere Bilder auf einmal beschriften?
Ja, mit einem kostenlosen Konto bei SammaPix ist Stapelverarbeitung möglich. Die Einzelbildfunktion ist komplett kostenlos und ohne Registrierung nutzbar.
Reicht das Label auf dem Bild oder muss ich noch etwas anderes tun?
Das sichtbare Label erfĂŒllt die Deployer-Pflicht aus Art. 50 des EU AI Act. Die Pflicht zur maschinenlesbaren Markierung liegt beim Anbieter des KI-Systems, nicht bei dir als Nutzer. Auf Social-Media-Plattformen kannst du zusĂ€tzlich die nativen KI-Deklarationsfunktionen nutzen, was als gute Praxis gilt, aber ĂŒber die gesetzliche Mindestanforderung hinausgeht.
Muss ich fĂŒr jedes KI-generierte Bild ein Label hinzufĂŒgen?
Ja, fĂŒr jeden Inhalt, den du in einem professionellen oder kommerziellen Kontext veröffentlichst und der vollstĂ€ndig KI-generiert oder erheblich KI-manipuliert ist. Ausnahmen gelten fĂŒr rein persönliche, nicht öffentlich vertriebene Nutzung sowie fĂŒr bestimmte kĂŒnstlerische Werke, bei denen eine abgeschwĂ€chte Form der Offenlegung ausreicht. Details zu den Ausnahmen findest du im vollstĂ€ndigen Guide zum EU AI Act und der KI-Kennzeichnungspflicht.